Meine erste Begegnung mit der Rheinmücke

Am Sams­tag ging es nach diver­sen Aus­flü­gen an den Main end­lich wie­der an die Sinn. Es war recht warm, win­dig und die Forel­len stie­gen trotz schö­ner Schlüpfe von Mai– und Stein­flie­gen nur spo­ra­disch.
Warum, sollte ich am spä­ten Abend noch fest­stel­len..
Jeden­falls war die Fische­rei den gesam­ten Nach­mit­tag bis hin zum Abend durch­wach­sen, ledig­lich 2 mitt­lere Bach­fo­rel­len und ein paar Regen­bo­gner inter­es­sier­ten sich trotz zum Teil inten­si­ver Maif­lie­gen­schlüpfe für meine Tro­cken­flie­gen. Gegen 21 Uhr tauchte dann ein Kol­lege auf, der mich auch gleich auf den Schlupf der Rhein­mü­cke (Oli­go­neu­ri­ella rhenana) hinwies und mir noch ein paar hilf­rei­che Tips mit auf den Weg gab. So gegen 22 Uhr stand ich nach einer kur­zen Pause auch an der rich­ti­gen Stelle: In der Rau­sche tanz­ten tau­sende Rhein­mü­cken und im Pool ca. 30m unter­halb, den ich am Nach­mit­tag schon erfolg­los befischte, stie­gen die Forel­len im Sekun­den­takt und schlürf­ten die Spents von der Was­ser­ober­flä­che. Es war trotz mei­ner schlech­ten Vor­be­rei­tung (meine CDC-Spents ver­lo­ren bereits nach einer Drift ihre Schwimm­fä­hig­keit) eine super Fische­rei, die ich in der nächs­ten zeit auf jeden Fall wie­der­ho­len werde.

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